JUGEND-/MITARBEITERBILDUNG
Veröffentlicht am 11.08.2020

Freizeitbericht: Hüttenhausen 2.0


Unser Jungscamp Hüttenhausen musste coronabedingt in diesem Jahr zu einem Tagesangebot umkonzipiert werden. Vom 08.-12.06.2020 trafen sich täglich 15 Jungs aus dem Landkreis zum fröhlichen Hüttenbau. Es hatten sich viele Wiederholer angemeldet, die im Jahr vorher schon dabei waren. So hatten sie in diesem Jahr gleich einen Bauplan und einen überdimensionierten Werkzeugkoffer mitgebracht.

Zum Start am Montag wurden die Jungs erstmal in Gruppen eingeteilt und über Bau- und Coronaregeln aufgeklärt. Alle scharrten bereits mit den Hufen, konnten es nicht erwarten endlich Werkzeug zu bekommen, um loszulegen. Nach der Einführung war es dann schon so weit und die Teilnehmer bedienten sich an dem großen Haufen mit Einwegpaletten. Die „Neulinge“ unter den Kindern brauchten etwas Anschub zu Beginn, während die „alten Hasen“ sich sofort ins Getümmel stürzten.

 

 

In kurzer Zeit verwandelte sich das idyllische Außengelände des Jugendübernachtungshauses in eine betriebsame Baustelle mit einer Klangkulisse aus Hämmern, Sägen, Fluchen, Streiten und Lachen. Bei der Umsetzung der verschiedenen Bauvorhaben gab es wohl doch einige Unstimmigkeiten innerhalb der Teams, was auch so zu erwarten war. So lernten die Jungs nebenbei mit Argumenten zu überzeugen, sich durchzusetzen oder auch mal zurück zu stecken. Innerhalb der ersten vier Tage entstanden ein paar beachtliche Bauwerke, die allesamt sehr stabil und phantasievoll waren. Dass es in der Woche fast ausnahmslos regnete, störte keinen der Teilnehmer und bremste die Bauwut keinesfalls. Der letzte Tag (Freitag) diente dazu, um die Hütten noch bunt anzumalen, oder diverse Feinheiten anzubringen. So wurde bei der einen Hütte Richtfest gefeiert und auf dem Dach wurde tatsächlich ein Baum aufgestellt.

 

 

Am späten Nachmittag wurden die Jungs von ihren Eltern abgeholt und in den Alltag zurück gebracht. Wir bekamen viele positive Rückmeldungen, weil es die erste Aktion nach der langen Lockdown-Zeit war und die Eltern ihre Sprösslinge endlich mal wieder nicht zu Hause hatten. Das Jungscamp wurde von Rainer Geier und Paul Haußner geleitet und betreut.

 

 



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