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Jugendpolitik

Vortrag über Jugendarbeit für Kandidat*innen bei den Kommunalwahlen


Es ist schon fast Tradition, dass der Kreisjugendring im Vorfeld der Kommunalwahlen eine Info´veranstaltung für Kandidat*innen bei den Kommunalwahlen abhält. Insbesondere sollen solche angesprochen werden, die erstmals zur Wahl anstehen,
Hierbei wurde vor allem über die Struktur und Inhalte der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Roth informiert und für ein Engagement für die Position der "gemeindlichen Jugendbeauftragten" geworben.

Zunächst begrüßte der KJR-Vorsitzende Simon Volkert die Gäste und bedankte sich dafür, dass sie sich die Zeit nehmen für diese Veranstaltung und ihr Interesse an der Kinder- und Jugendarbeit zeigen.

Den inhaltlichen Vortrag bestritte dann der KJR-Geschäftsführer Bernhard Abt.

Er stellte zunächst die Organisation „Kreisjugendring„ vor, die eine Untergliederung des Bayerischen Jugendrings ist. Satzungsgemäß vertritt der Jugendring die Interessen der Kinder und Jugendlichen, speziell der KJR-Mitgliedsgruppierungen. In ihnen sind hier im Landkreis ca. 25.0000 Kinder und Jugendlichen in ca. 250 Gruppen gemeldet.

Neben satzungsgemäßen Aufgaben stellt sich der Kreisjugendring mit seinen Organen „Vollversammlung und Vorstandschaft“ auch eigene Aufgaben wir z.B. jugendpolitische Aktivitäten (wie diese Veranstaltung), Trägerschaft der Jugendeinrichtungen Stockheim und inhaltliche Umsetzung weiterer Aufgaben.

Den Großteil der Aufgaben machen die vom Landkreis übernommenen Aufgaben aus.

Dabei sind Ferienpass, Spielbus und andere Aufgaben sehr bekannt, weniger dagegen die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und vor allem mit den Gemeinden, die in vielen Belangen vom Kreisjugendring beraten und unterstützt werden.

Erläutert wurden auch die gesetzlichen Grundlagen von der Bundesebene bis hinab zur Gemeindeebene.

Intensiv wurde auf die Frage eingegangen, welche Rolle und welche Aufgaben gemeindliche Jugendbeauftraget übernehmen können. Im Landkreis Roth werden ja schließlich in allen gemeindlichen Gremien Jugendbeauftragte benannt und es liegt auch im Interesse des Kreisjugendring, dass sich dafür überall engagierte und interessierte Leute finden, mit denen eine regelmäßige Zusammenarbeit stattfindet.

Neben Aufgaben als Sprachrohr für Kinder und Jugendliche, als „Kümmerer“ für eine gute Struktur der Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden, neben „Netzwerken“ u.a. wurde insbesondere die Fortführung von Jugendzukunftswerkstätten in den Gemeinden genannt.

An dieser Stelle konnte Bernhard Abt von einigen positiven Beispielen erzählen:
Mit Hilfe der gemeindlichen Jugendbeauftragten, die bei den Jugendzukunftswerkstätten z.T. Aufgaben der Moderation, der Organisation, auf jeden Fall der interessierten Begleitung übernommen hatten, entwickelten sich weitere, von Jugendlichen erarbeitete, geplante und eingeforderte Aktivitäten. Das reichte von kleineren Aktionen bis hin zur Initiative der Erweiterung eines Jugendplatzes oder der Einrichtung eines offenen Jugendtreffs.

Das wurde ausdrücklich als motivierender Faktor für ein Engagement als gemeindliche/r Jugendbeauftragte/r genannt: Wenn durch deren Engagement und in Kontakt und Zusammenarbeite mit den interessierten Jugendlichen manche von deren Wünschen in die gemeindlichen Gremien eingebracht und dann erfolgreich umgesetzt werden kann.

Nach der Beantwortung einiger Fragen aus den Reihen der Gäste, übernahm der Vorsitzende Simon Volkert das Schlusswort. Er bedankte sich nochmals für das gezeigte Interesse und wünschte ihnen viel Erfolg bei den Wahlen und dann natürlich erfolgreiches Engagement, insbesondere in Sachen Kinder und Jugendarbeit.

der Vortrag als PDF

 die Liste der Teilnemer*innen (mit Erlaubnis zur veröffentlichung)



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